Blog

Feiertage und Feste

An alle Frauen die Mutter werden wollten!

An alle Frauen dieser Welt, die so gerne Mutter werden wollten!

Danke, dass es euch gibt!

Gebären ist ein schöpferischer Akt der seinen Höhepunkt in der Verbindung vom weiblichen und männlichen Prinzip IN SICH findet. Wir alle sind SchöpferInnen, egal ob Mutter oder nicht.

So kraftvolle, kinderlose Frauen habe ich in meinem Leben kennengelernt, deren schöpferisches Wesen sich täglich in so vielen Bereichen manifestiert. Trotzdem tragen viele von ihnen eine tiefe Traurigkeit in sich weil sie keine eigenen Kinder haben.

Heute, zum Mutttertag möchte ich euch von ganzem Herzen danken! Ihr macht erst das Weibliche ganz denn durch euer Dasein macht ihr auf wichtige Aspekte des Weiblichen aufmerksam, die sonst übersehen werden würden. Durch euch wird sichtbar, dass der schöpferische Prozess immer und überall stattfindet und nicht ausschließlich im Gebären und Nähren der eigenen Kinder.

Ihr werdet gebraucht von uns Müttern denn ihr erinnert uns an unsere Ganzheit und wir Mütter erinnern euch hoffentlich ebenfalls an eure. An alle SchöpferInnen! Einen wunderschönen Tag!

In Liebe, Maja

Feiertage und Feste

Wie man Weihnachten auch verstehen könnte

Das Christkind ist ein Symbol für den göttlichen Funken in uns. Es ist der geistige Keim dem wir unser Leben verdanken bzw. der WIR SIND.

Es war schwierig eine Herberge für die Geburt des Christkinds zu finden. Alle Herbergen waren besetzt.

Dieses Gleichnis zeigt die Situation unserer Seelen auf.  Es gibt so viele Egowünsche (so viele Gäste).

Eine Herberge ist ein intaktes Haus und steht für die Abgrenzung des Ich.  Das Ego schließt sich ab und trennt :“ Das bin ich.“ bzw. „Das bin ich nicht.“ Es demonstriert damit eine polare Wahrnehmung der Welt. Es identifiziert sich immer mit dem Einen und grenzt damit automatisch das Andere aus.

Das Christkind wird jedoch im Stall (in der Höhle) geboren. Das ist ein Symbol für die Dunkelheit.

Ein Stall ist eine verfallene Behausung. Sie bietet keinen Schutz vor Kälte, Wind etc. (Symbol für Schmerz, Veränderung, Tod…)

Damit also das Christkind (der göttliche Funke in uns) geboren (verwirklicht) werden kann, muss unser „Haus“ zerfallen. Es muss durchlässig und aufnahmebereit werden.

Damit das passieren kann, muss das Alte in uns sterben…unsere egoistischen Abgrenzungen, unsere Sicherheitsansprüche…das Trennende ins uns. Der Geist muss aufmerksam und unbefangen sein um zu erkennen.

Erst dann kann das Neue erwachsen und das Göttliche in uns, verwirklicht werden.

„Das Licht wird in der Dunkelheit gefunden.“

Das Wurzelchakra repräsentiert ebenfalls die Dunkelheit, die Welt der Formen.  Es gilt also, das Licht im Wurzelchakra zu erwecken (Kundalini). Weder indem wir uns abheben und uns vom Materiellen distanzieren, noch indem wir das Destruktive in uns leugnen, können wir das Göttliche in uns verwirklichen, sondern indem wir herabsteigen in die dunkelsten Ecken unserer Seele und sie erleuchten, uns mit ihnen aussöhnen…alle Jahre wieder.

Es ist eine Aufforderung, die Einheit in sich zu erkennen denn erst wenn wir erkennen, dass wir nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“ sind, erhebt sich unser Tun über die Gesetze des Karma, die damit überflüssig werden. Unser Wirken erblüht dann aus der ausgeglichenen Mitte….aus dem Bewusstsein über unser ALL- EIN- SEIN.

In diesem Sinne, wünsche ich besinnliche Weihnachten!

Maja Göschl

 

Gedanken

Gedanken über die Bedeutung von Meditation

 

…. sich ganz auf das Leben einlassen, in all seiner scheinbaren Widersprüchlichkeit. Mit dem Angenehmen sowie Unangenehmen mitschwingen, ohne sich darin zu verlieren. Es geht nicht darum, sich in Idealzustände zu bringen oder eine bestimmte Art von Gesinnung anzunehmen. Es braucht auch keine Rituale und Räucherstäbchen um zu meditieren. Meditation findet jeden Augenblick statt, indem wir uns bewusst auf das Leben einlassen, so wie es ist. Lernen wahrzunehmen ohne uns mit unseren inneren Widerständen zu identifizieren. Aus solch einer Wahrnehmung heraus, ins Handeln kommen.Tun, Gestalten mit Leib und Seele ohne daran haften zu bleiben.

Maja Göschl