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Es ist doch nur Fußball

Vor Kurzem sagte jemand zu mir, mit dem ich über bestimmte Erlebnisse eines meiner Söhne redete:“ Es ist doch nur Fußball.“
Ich bin zwar nicht besonders fußballaffin, doch haben mich diese Worte länger begleitet und immer wieder beschäftigt. Meine Erfahrungen mit Fußball waren zwar nicht nur, aber auch geprägt von meinen drei Kindern und etwas in mir verlangte eine Ergänzung dieses Satzes, denn ich finde, dass Fußball nicht einfach NUR Fußball ist. Zumindest nicht für diejenigen die ihn ausüben.
Es ist das Erfahrungsfeld auf dem sie sich gerade bewegen, für das sie sich entschieden haben. Es ist Teil von ihnen, die Spielwiese für Emotionen, Gefühle, Handlungen und ihre Folgen. Es bietet ihnen die Möglichkeit sich gemeinsam mit ihrer Umwelt zu erfahren und zu entwickeln, sich Ängsten zu stellen und sie zu überwinden, Körper und Geist zu schulen, Grenzen auszutesten, Teamgeist und Wertschätzung zu erfahren, zu strahlen, zu siegen, zu fallen, lernen wieder aufzustehen, lernen mit Druck umzugehen, Einheit von Körper und Geist zu erfahren, Disziplin zu entwickeln und noch so viel mehr.
Ja, es könnte auch jede andere Tätigkeit sein. Es bedeutet nicht, dass Fußball das Maß aller Dinge ist sondern, dass egal auf welchem Spielfeld des Lebens wir uns gerade befinden, wir ihm mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Wertschätzung begegnen sollten, denn letzen Endes dreht sich alles um die Entwicklung des Bewusstseins. Ohne die Entwicklung der Einzelnen, auch keine Entwicklung der Gemeinschaft. Wir sind verbunden und jeder noch so klein zu scheinende Schritt in der Entwicklung einer einzelnen Person, kann zum Lawineneffekt in Bezug auf die Gemeinschaft führen.
So können die Erfahrungen die ein Kind beim Fußball macht, es maßgeblich prägen und die Herangehensweise und Ernsthaftigkeit jedes einzelnen Beteiligten entscheidet darüber in wieweit die Möglichkeiten dieses Spielfeldes des Lebens, ausgeschöpft werden oder nicht.
Es ist ein menschlicher Trugschluss zu glauben, dass es wichtigere und weniger wichtigere Bereiche gibt, wichtigere oder weniger wichtige Hobbies oder Jobs. Es gibt oft nur zu wenig Wertschätzung und Bewusstheit für den jeweiligen Sinn und die Zusammenhänge.
Egal wofür man sich gerade entschieden hat, es ist das Bewusstsein über den Wert des Moments und das Erkennen seiner Möglichkeiten, das entscheidet ob es ein „nur Fußball“ bleibt oder ein wunderbares Spielfeld des Lebens.
Maja Göschl, 21.02.2019

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Nachhaltig Entgiften

Intuitiv spüren viele Menschen, dass sie eine Entgiftung brauchen. Es werden diverseste Ernährungsumstellungen und Kuren ausprobiert, Lebensmitteln wird eine sehr große Macht und Kraft gegeben in der Hoffnung, dass man sich über diesen Weg vom Ballast befreien kann.

Ich sehe jedoch darin ein zunehmendes Abgeben der Eigenverantwortung  an die Außenwelt.

Wenn Lebensmittel verantwortlich gemacht werden, für die meisten negativen, persönlichen Befindlichkeiten so verkennen wir unsere Macht, schwächen uns damit selbst und verwickeln uns in äußerliche Ablenkungen anstatt die wahren Ursachen zu ergründen.

Da Geist Materie formt und nicht umgekehrt, sind es immer zuerst die giftigen geistigen und emotionalen Inhalte die uns belasten. Es sind giftige Verhaltens- und Gedankenmuster, giftige Emotionen die wir unbewusst immer wieder beleben weil wir das dahinterstehende Thema, die persönliche Lernaufgabe noch nicht integrieren konnten. Unser Körper, als wunderbares „ausführendes Organ“ spiegelt uns diese Vorgänge. Es gilt zu lernen seine Sprache zu entschlüsseln.

Den Körper zu entgiften kann ein hilfreicher erster Schritt sein doch er bleibt meist von kurzer Wirkung wenn man das geistige Kontrollzentrum außen vor lässt.

Ab einem bestimmten Dosisbereich ist alles giftig. Es ist die Menge die entscheidend ist.

Welche geistigen und emotionalen Inhalte führst Du Dir immer wieder in einer Überdosis zu?

Gerne kannst Du mich kontaktieren falls Du Unterstützung bei einer nachhaltigen Entgiftung brauchst.

Maja Göschl