Allgemein, Gedanken

Subtile Welten abseits der Formen

Die Tage und Nächte vor dem heutigen Vollmond waren sehr intensiv. Habt ihr es auch gespürt?

Ich wurde gefragt wie es mir geht und antwortete:

„Ich bin erschöpft und zugleich erfüllt. Die letzten Tage war ich intensiv mit inneren Bildern, Emotionen, Träumen, Sehnsüchten und subtil wirkenden Energien meiner Familie und meiner selbst beschäftigt. Solche Zeiten kommen immer wieder und erfordern die Präsenz meines ganzen Wesens, kosten Kraft, beleben und inspirieren. Es war als seien Raum und Zeit nicht existent. Beziehungen wurden vertieft. Es wurde verbunden und getrennt, getrennt und verbunden, mutig hingeschaut, ängstlich weggeschaut, gegenseitig gespiegelt, nicht aus der Verantwortung entlassen, Übergänge teilweise schmerzvoll durchlebt, um Neues erschaffen und Altes mehr wertschätzen zu können. Regressionen, Visionen und Gespräche über Inhalte die für Einige wahrscheinlich kryptisch oder zumindest sehr abstrakt klingen würden, haben uns bestimmt. Subtile Welten abseits der Formen forderten Aufmerksamkeit und wir gaben ihnen Raum.

Wenn solche Zeiten anbrechen und wir uns bereitwillig auf diese Ebenen einlassen, scheint fast alles um uns herum stehenzubleiben. Es ist als würde uns die geistige Welt schützen, indem sie uns formal Unbedeutendes und Ablenkendes, vom Leib hält um tieferes Erkennen zu ermöglichen.

Danke der Nachfrage! Und wie geht es dir?“

Maja Göschl

12.12.2019

Gedanken

Gedanken über die Bedeutung von Meditation

 

…. sich ganz auf das Leben einlassen, in all seiner scheinbaren Widersprüchlichkeit. Mit dem Angenehmen sowie Unangenehmen mitschwingen, ohne sich darin zu verlieren. Es geht nicht darum, sich in Idealzustände zu bringen oder eine bestimmte Art von Gesinnung anzunehmen. Es braucht auch keine Rituale und Räucherstäbchen um zu meditieren. Meditation findet jeden Augenblick statt, indem wir uns bewusst auf das Leben einlassen, so wie es ist. Lernen wahrzunehmen ohne uns mit unseren inneren Widerständen zu identifizieren. Aus solch einer Wahrnehmung heraus, ins Handeln kommen.Tun, Gestalten mit Leib und Seele ohne daran haften zu bleiben.

Maja Göschl