Gedichte

Jännerwind

Der Tod ist da!

Er kam mit dem Jännerwind

und flüsterte mir seine Gewissheit zu.

 

Ich bin Gewahrsein in Hülle gepackt.

Ich bin die Stille die stiller nicht sein kann.

Worte sind zu banal.

 

Doch manchmal ist Einsicht so flüchtig wie der Wind.

Die Stille, von der Stimme des Zweifels übertönt,

weckt Hoffnung und kleidet mich in Leid.

 

Der Tod kam dennoch.

Er kam und offenbarte das Leben,

wie es der Verstand nie begreifen,

bloß das Herz erahnen kann.

 

Maja Göschl 08.02.2017

in liebevoller Erinnerung an meinen Freund Yoda

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.